Energiepreise Runter Gifhorn

Gaspreis-Rebell erzielt einen Etappensieg Drucken
Mittwoch, den 19. Februar 2014 um 22:03 Uhr
(jr)Etappensieg: Im Zivilprozess am Amtsgericht Gifhorn gegen das ehemalige „Gaspreise-runter“-Mitglied Emil Beeß nahm gesetern die Richterin dem klagenden Inkasso-Unternehmen den Wind aus den Segeln bei ihrer Nachzahlungsforderung für Strom und Gas.

Der 74-jährige Hankensbütteler hatte 2005 bei seinem Energieversorger, der LSW, im Rahmen eines Sondervertrags einer Preiserhöhung widersprochen (und in Folge auch jeder weiteren). „Im Verlaufe der Vertragszeit hat Herr Beeß natürlich immer weniger gezahlt, als die LSW haben wollte“, so seine Anwältin Silke Jaspert.

Ende 2012 verkaufte die LSW (unter anderem) die Forderungen an Beeß aus 2009 und 2010 in Höhe von 2200 Euro an Universum Inkasso in Frankfurt. Einem Mahnbescheid über die Summe (plus Gerichtskosten, Anwaltshonorar und Gebühren) von Universum widersprach Beeß fristgerecht.
Die Richterin folgte laut Jaspert in der mündlichen Verhandlung einer Einschätzung des Europäischen Gerichtshofes, wonach Preisanpassungsklauseln „intransparent“ sind und „grundlegenden Erwägungen des Verbraucherschutzes“ widersprechen. In Beeß` Fall würde, dank der eingelegten Widersprüche, die Strom- und Gaspreise bei Vertragsabschluss gelten.

Beeß und seine Anwältin sind nun guter Hoffnung, dass Universum „kein Kaninchen mehr aus dem Hut zaubern kann“ und die Klage Anfang April abgewiesen wird: „Und wenn das der Fall sein sollte, werden wir anschließend zuviel gezahlte Beiträge aus den Jahren 2002 bis 2010 von der LSW zurückfordern“, so Jaspert.

Nachforderungen: Am Amtsgericht Gifhorn läuft ein Zivilprozess gegen ein ehemaliges Mitglied der Initiative „Gaspreise runter“.

Quelle: Aller-Zeitung www.aller-zeitung.de

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Was tun gegen hohe Strompreise? Drucken
Sonntag, den 09. Februar 2014 um 17:20 Uhr
Heidelberg – Bundeswirtschaftsminister Gabriel hat eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes angekündigt, die den weiteren Anstieg der Strompreise bremsen soll. Das unabhängige Vergleichsportal Verivox hat nachgerechnet und nennt die wichtigsten Zahlen und Fakten zur Strompreisentwicklung.

Strompreis steigt seit 14 Jahren

Steigende Strompreise sind in Deutschland nicht erst seit der Energiewende zur Normalität geworden. Nach der Strommarktliberalisierung im Jahr 1998 sind die Strompreise im Folgejahr gesunken. Seither gibt es nur eine Richtung: nach oben. Zwischen den Jahren 2000 und 2014 ist der durchschnittliche Strompreis für private Verbraucher um rund 103 Prozent angestiegen und hat sich damit mehr als verdoppelt.

Wohin fließt das Geld?

Ein Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh zahlt laut Verivox Verbraucherpreisindex-Strom derzeit durchschnittlich 1.133 Euro. Den größten Anteil am Strompreis machen mittlerweile die Steuern und Abgaben aus. 53 Prozent (602 Euro) gehen an den Staat. Zu den größten Posten gehören die EEG-Umlage (250 Euro) und die Mehrwertsteuer (181 Euro). Weitere 22 Prozent (252 Euro) werden für die Netzgebühren fällig. Diese gehen an den örtlichen Netzbetreiber für die Wartung und Nutzung von Stromleitungen und -zählern. An die Stromversorger gehen 25 Prozent des Preises (279 Euro). Damit müssen die Strombeschaffung, der Vertrieb und die Marge finanziert werden.





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Energiepreisentwicklung zum Jahreswechsel Drucken
Sonntag, den 12. Januar 2014 um 18:13 Uhr
Heidelberg – Die Preise für Strom und Gas steigen zum Jahreswechsel an. Das unabhängige Vergleichsportal Verivox gibt einen Ausblick auf die Preisentwicklung im kommenden Jahr.

Strompreisentwicklung im Jahr 2014

Zum Jahreswechsel 2013/2014 steigen die Strompreise und setzen damit ihren vierzehnjährigen Aufwärtstrend fort. Rund ein Drittel der Grundversorger haben Preiserhöhungen von durchschnittlich 3 Prozent angekündigt. Ein Musterhaushalt mit einem Stromverbrauch von 4.000 kWh muss rund 39 Euro mehr pro Jahr bezahlen.

Als Grund für die Preiserhöhungen wird der Anstieg der EEG-Umlage von 5,277 Cent im Jahr 2013 auf 6,24 Cent im Jahr 2014 angegeben. Zahlreiche Stromanbieter haben angekündigt, die Preise zumindest zum Jahreswechsel stabil halten zu wollen. Im Laufe des Jahres 2014 ist jedoch von weiteren Preiserhöhungen im einstelligen Prozentbereich auszugehen. 

Der Verivox-Verbraucherpreisindex Strom, in dem die Preise der wichtigsten Versorger zusammengefasst werden, weist im Januar 2014 einen durchschnittlichen Kilowattstundenpreis von 28,28 Cent aus. Bei einem Stromverbrauch von 4.000 kWh kommen so jährliche Kosten von 1.131 Euro zusammen. Im Januar 2013 lagen die durchschnittlichen Jahreskosten noch bei 1.095 Euro, was einer Erhöhung um rund 3 Prozent entspricht. Wie wird sich der Strompreis im Laufe des Jahres 2014 weiter entwickeln?

Entwicklung der Strompreisbestandteile





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Rat ärgert sich über Vorgehen der LSW Drucken
Samstag, den 30. November 2013 um 16:18 Uhr

Preise für Straßenbeleuchtung einfach erhöht

Neudorf-Platendorf (cha). Ohne die Gemeinde vorher zu informieren, hatte die LSW die Preise für die Straßenbeleuchtung zum 1. Januar 2012 erhöht. Damit zeigte sich der Rat der Gemeinde Sassenburg bei seiner jüngsten Sitzung in der Aula der Findorff-Schule nicht einverstanden.

Denn für das Jahr 2012 müssen noch 10.000 Euro nachgezahlt werden. Deshalb sollte das Gremium eine außerplanmäßige Ausgabe in dieser Höhe genehmigen. Tat es aber nicht. Bei zwei Nein-Stimmen folgten die Politiker einem Antrag von Andreas Kautzsch (BIG), die Angelegenheit in den Bauausschuss zurück zu verweisen.






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Beim Stromanbieterwechsel auf EEG-Umlage achten Drucken
Sonntag, den 17. November 2013 um 20:40 Uhr

Heidelberg. Wer sich aktuell für den Stromanbieterwechsel entscheidet, sollte darauf achten, dass die EEG-Umlage 2014 bereits bei den Gesamtkosten berücksichtigt wird. So können Strompreiserhöhungen vermieden werden.

EEG-Umlage führt zu Mehrkosten von 46 Euro

Die EEG-Umlage ist ein Teil des Strompreises für private Verbraucher. Mit ihr wird der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland finanziert. Im kommenden Jahr steigt diese Umlage von 5,277 Cent je Kilowattstunde auf 6,24 Cent/kWh an. Für einen Haushalt mit einem Verbrauch von 4.000 kWh bedeutet dies jährliche Mehrkosten von rund 46 Euro. Ein großer Teil der Stromversorger wird diese Erhöhung direkt an ihre Kunden weitergeben. Darum sollte bei einem Stromanbieterwechsel darauf geachtet werden, dass der neue Stromanbieter diese Erhöhung bereits in der Kalkulation berücksichtigt hat.

10 Prozent der Anbieter preisen neue EEG-Umlage bereits ein

Im Strompreisvergleich von Verivox wird bereits jetzt angezeigt, ob die neue EEG-Umlage beim jeweiligen Tarif schon berücksichtigt wurde („EEG-Umlage für 2014 enthalten“). Insgesamt bieten derzeit 111 Stromversorger insgesamt 558 Stromtarife mit neuer EEG-Umlage an. Das entspricht rund 10 Prozent aller Stromanbieter.






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